Wissenschaftler konnten jahrzehntelang nicht verstehen, wie auf dem eiskalten mars Seen möglich waren.Eine unkomplizierte Entdeckung löst das Rätsel nun.
Houston – Ein wissenschaftliches Rätsel, das Forscher seit Jahrzehnten beschäftigt, scheint nun gelöst. Die
"Container","shn":"story","p":{"containerType":"Paragraph","displayType":"Paragraph InlineLink","type":"INLINE_LINK","value":"Studie","variant":"standardLink","sponsored":false,"linkHref":"https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2025AV001891","storyElementPosition":11,"storyElementCount":26}}”>Studie könnten saisonale, relativ dünne Eisschichten als natürliche Isolierung fungiert haben. Diese verhinderten das vollständige Gefrieren der Gewässer und ermöglichten so die Entstehung langfristiger Seen auf dem Mars.
Wie konnten Seen auf dem eiskalten Mars überstehen?
„Als ich antike Seebecken auf dem Mars ohne klare Anzeichen von dickem,langlebigem Eis sah,fragte ich mich,ob diese Seen in einem kalten Klima mehr als eine Saison lang Wasser halten konnten“, erklärt Eleanor Moreland, Doktorandin an der Rice University und Hauptautorin der Studie. „Als unser neues modell begann, Seen zu zeigen, die jahrzehntelang mit nur einer dünnen, saisonal verschwindenden Eisschicht bestehen konnten, war es aufregend, dass wir endlich einen physikalischen Mechanismus haben könnten, der zu dem passt, was wir heute auf dem Mars sehen.“
Die Marsoberfläche liefert zahlreiche Belege für die frühere Existenz von Wasser – von Sedimentschichten über Mineralablagerungen bis hin zu erkennbaren Uferlinien. Diese geologischen Formationen lassen auf längere Wasservorkommen schließen – ein Phänomen, das mit den gängigen Klimamodellen nicht vereinbar schien. Das Forschungsteam entwickelte ein speziell an Mars-Bedingungen angepasstes Klimamodell und führte Simulationen über 30 Mars-Jahre durch. Die Ergebnisse waren bemerkenswert: In äquatornahen regionen wie dem Gale-Krater konnten Seen unter einer dünnen, saisonalen Eisdecke über Jahrzehnte existieren – möglicherweise sogar deutlich länger bei konstanten Klimabedingungen.
