Gegen das ÖBB-Projekt hatten unter anderem Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen Beschwerde erhoben. Bereits seit dem Jahr 2022 befasste sich das Bundesverwaltungsgericht mit diesen Beschwerden.In 17 Verhandlungsterminen wurden Verkehrs- und Umweltthemen zum Bahnprojekt zwischen Hütteldorf und Meidling geprüft. Elf Gutachten wurden eingeholt.
Basierend auf den Ergebnissen der Gutachten erteilte das Gericht Verbesserungsaufträge in Form verschiedener Auflagen. „Diese betrafen sowohl verkehrsspezifische Themen als auch die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt und den Menschen”, hieß es vom BVwG.
Ordentliche Revision noch möglich
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Nun sei in einem schriftlichen Erkenntnis entschieden worden, dass die vorgenommenen Anpassungen und die zusätzlichen Auflagen ausreichen, um die Umweltauswirkungen „zu vermeiden, zu vermindern oder auch auszugleichen”. Letztendlich seien die von Stadt und Bund erteilten behördlichen genehmigungen bestätigt und die Beschwerden abgewiesen worden, hielt das Gericht fest.
Allerdings wurde auch betont, dass die Entscheidung bekämpft werden kann: Denn eine sogenannte ordentliche Revision ist noch möglich. Das bedeutet, die Projektgegner können noch den Verwaltungsgerichtshof anrufen, damit sich dieser mit dem Vorhaben beschäftigt. Ob sie das tun werden und wann es, wenn sie es tun, eine höchstgerichtliche Entscheidung gibt, ist derzeit noch völlig unklar.
Ursprünglich wollte man mit dem Bau im September 2025 beginnen.Doch der Bescheid ließ auf sich warten. Die ÖBB-Infrastruktur AG musste Vorbereitungen und ein Ausschreibungspaket im Wert von 30 Millionen Euro zurücknehmen.
ÖBB: Baustart voraussichtlich noch heuer
Die ÖBB teilten am späten Donnerstagnachmittag mit, dass nach einer „ersten Grobprüfung des Erkenntnisses der Baustart voraussichtlich noch heuer erfolgen
Vienna Connecting Railway Project Receives Green Light from Austrian Federal Administrative Court

Ulli Sima Welcomes Court decision
Vienna’s City Councillor for Transport, Ulli Sima (SPÖ), has welcomed a decision by the Austrian Federal Administrative Court (Bundesverwaltungsgericht – BVwG) as “long overdue.” Sima stated the decision allows the Austrian Federal Railways (ÖBB) to proceed with the Vienna Connecting Railway project.
Sima emphasized the importance of the railway for improving connections from Vienna’s western districts to the main railway station (Hauptbahnhof) and beyond.She also highlighted its role as a key component of a two-line S-Bahn (suburban railway) ring for Vienna. She criticized the lengthy legal challenges that had delayed the project, calling them “unacceptable” for meaningful public transport initiatives.
Latest Verified Status (as of January 22, 2026): The Austrian Federal Administrative Court has ruled in favor of the Vienna Connecting Railway project, removing a significant legal obstacle. As of this date, no further appeals or delays have been reported by ORF (Austrian broadcasting Corporation) or the City of Vienna’s official website. The ÖBB is now expected to begin implementation.
