Auditors Question Future of Movement
- Eigentlich hätte das Jahr 2024 ein einziges grosses Fest werden sollen.
- Ihre Zahlen sind nicht pink, wie die Farbe der Bewegung, sondern rot.
- Die Wirtschaftsprüfer dürfte besonders der tiefe Kapitalwert des Vereins beunruhigt haben.
Operation Libero: Zwischen Krise und Kampfkraft
Table of Contents
- Operation Libero: Zwischen Krise und Kampfkraft
- Operation libero: Navigating Crisis and Maintaining Momentum – Key Questions Answered
- What is Operation Libero and what are their core activities?
- What were the main challenges faced by Operation Libero in 2024?
- What was the Sanija Ameti controversy and how did it effect Operation Libero?
- How did Operation Libero address the Sanija Ameti controversy?
- What was the Europa-Initiative and why was it stopped?
- How does the strength of the SVP affect Operation Libero?
- What is Operation Libero’s financial situation?
- What are Operation Libero’s strategies for survival?
- Summary: Key Challenges and Responses
- What does the future hold for Operation Libero?
der Fall Ameti war nur ein Tiefpunkt. Das letzte Jahr war schwierig für die Operation Libero. Dies spürt der Verein auch finanziell.

Sie stand im Zentrum eines turbulenten Jahres: die Chefin der operation Libero, Sanija Ameti.
Sandra Ardizzone / CHM
Eigentlich hätte das Jahr 2024 ein einziges grosses Fest werden sollen. Die Operation Libero feierte ihren 10.Geburtstag. Für das Jubiläum stiegen die Mitglieder auf den Ballenberg, ins Schweizer Freilichtmuseum. Es gab Champagner im Chalet, eine Dragqueen tanzte, und Sanija Ameti, die Chefin der Operation Libero, trug eine blau-weisse Tracht. Das Chancenland im Freilichtmuseum
, schrieb die Bewegung, das sei kein Widerspruch. Nur, so wie die Operation Libero gerade unterwegs ist, muss sie aufpassen, nicht selbst bald im Museum zu landen.
Finanzielle Schieflage
Die Finanzlage der Operation Libero ist düster. Ihre Zahlen sind nicht pink, wie die Farbe der Bewegung, sondern rot. Finanzexperten sehen schwarz. Konkret haben Wirtschaftsprüfer der Firma Avanta im Auftrag der Operation Libero deren Jahresrechnung 2024 geprüft. In einem bericht halten die Experten ihr Fazit fest: Es bestehe finanziell eine wesentliche Unsicherheit
.Diese werfe erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Operation Libero zur Fortführung der Vereinstätigkeit
auf. In anderen Worten: Die Experten sehen die Existenz der Operation Libero in Gefahr.
Die Wirtschaftsprüfer dürfte besonders der tiefe Kapitalwert des Vereins beunruhigt haben. Die Operation Libero hatte Ende 2024 ein Vermögen von 50 000 Franken. Unser Kapital ist mit noch 50 000 Franken tief. Es ist sehr tief
, schreibt der Verein im Jahresbericht. Das Jahr schliesst er mit einem Jahresergebnis von Minus 26 000 Franken ab. Als Massnahme hat die Operation Libero bereits im Sommer 2024 die Fundraising-Stelle gestrichen. Der Grund: Die Mehreinnahmen, die das Fundraising generierte, konnten den verursachten Personalaufwand nicht decken.
«Wir haben Sanija nicht fallengelassen»
Die schlechte Finanzlage der operation Libero ist die Folge eines schwierigen Jubiläumsjahres. Die Bewegung stürzte in eine Krise, als Co-Präsidentin Sanija Ameti im Herbst auf ein Bild von Jesus und Maria schoss und ein Foto davon auf Instagram teilte. eine Welle der Empörung ging durch das Land. Der Krisen-Chat der Operation libero lief heiss, ihr Postfach wurde mit 2000 E-Mails geflutet. Der Vorstand des regionalteams Ostschweiz trat in corpore zurück, er hatte vergeblich gefordert, dass Ameti aus dem Präsidium der Operation Libero ausgeschlossen wird.
Die Organisation stellte sich, anders als die Grünliberalen und die PR-Agentur Farner, hinter Ameti. Im Gegensatz zu ihrem Arbeitgeber und ihrer Partei haben wir Sanija nicht fallengelassen
,schreiben die Mitglieder im Jahresbericht. Wir haben Ruhe bewahrt, zugehört und Sanijas aufrichtige Bitte um Entschuldigung angenommen.
Doch der Fall zehrte an der Organisation.Wir mussten unsere Ressourcen auf die Krisenkommunikation und das Reputationsmanagement lenken
, heisst es im Bericht. Das sei belastend gewesen. Immerhin: Die Austritte von Mitgliedern konnten dank Neueintritten fast kompensiert werden.
Mühe bekundete die Operation Libero auch mit dem ersten von ihr angeführten Volksanliegen. im april 2024 lancierte sie die Europa-Initiative, die die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der EU vorantreiben sollte. Die Mitglieder sammelten Unterschriften auf der Strasse, produzierten videos, traten an Podien auf. Ein beachtlicher Teil der Kampagnengelder floss in die Europa-initiative. Doch Anfang dieses Jahres stoppte die Bewegung das projekt. es war obsolet geworden, da der Bundesrat mit der EU ein vertragspaket ausgehandelt hatte.
Ist die SVP stark, profitiert die Operation Libero
Das grösste Problem aus finanzieller Sicht ist für die Operation Libero aber der fehlende Gegner. Die Bewegung zog ihre Energie stets aus dem kampf gegen die SVP. Sie entstand nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative 2014. Bis heute gilt: Ist die volkspartei stark, belebt das die Operation Libero. Wir sind als Kampagnenorganisation auf Kampagnen angewiesen
, sagt die Geschäftsführerin Isa Gerber. Je mehr emotionale Abstimmungen anstehen, desto mehr Aufmerksamkeit erhalten wir, desto mehr Spenden nehmen wir ein.
Das fehlte 2024.
Isa Gerber relativiert das düstere Fazit der Wirtschaftsprüfer.Die experten verwendeten eine standardisierte Wortwahl, diese hätten sie bereits in den letzten beiden Jahren angewandt. Rechtlich sei die kapitalisierung des Vereins nicht relevant für das Fortbestehen der Operation Libero. Und: Es gehört zu unserer DNA, dass wir nicht sparen, sondern von der Hand in den Mund leben.
Der Verein müsse sich jedes Jahr von neuem finanzieren.Zudem sei die Operation Libero im Spendenmarkt massiv benachteiligt
. Spenden könnten, im Gegensatz zu Parteispenden, nicht von den Steuern abgezogen werden.
Wie lange die operation Libero noch überlebt, ist die grosse Frage. Klar ist,dass die liberale Bewegung geschwächt in die Debatte um das neue Paket von Verträgen mit der EU geht. Sie muss darauf hoffen, dass die Initiativen der SVP (Neutralitätsinitiative, Nachhaltigkeitsinitiative, Grenzschutz-Initiative) rasch an die Urne kommen. Und sie kann, so zynisch es für die Mitglieder klingen mag, auf Donald Trump hoffen.
In der woche, als Trump als amerikanischer Präsident vereidigt wurde, lud die Operation Libero zu einem Anlass in Zürich. Es ging um die Frage,wie Autokraten mit wehrhaftem Liberalismus
bekämpft werden könnten. Es kamen hundert Personen. Der Anlass war ausverkauft. Das macht Hoffnung
, schrieb die Operation Libero. Gut möglich, dass sie dabei auch an ihr eigenes Fortbestehen dachte.
Operation Libero, a prominent Swiss political movement, celebrated its 10th anniversary in 2024 amidst financial and leadership challenges. This article delves into the organization’s recent struggles, strategic shifts, and future prospects, providing a extensive overview through a Q&A format.
What is Operation Libero and what are their core activities?
Operation Libero is a Swiss political movement known for its advocacy on liberal causes, notably concerning Switzerland’s relationship with the European Union and combating right-wing populism. They engage in campaigns, public debates, and initiatives to promote their vision of an open and progressive Switzerland.
What were the main challenges faced by Operation Libero in 2024?
2024 proved to be a challenging year for Operation Libero due to a combination of factors:
Financial Strain: A concerning financial situation with a low capital value and a negative annual result.
Leadership Crisis: A controversy involving Co-President Sanija ameti led to internal turmoil and public backlash.
Campaign Setback: The Europa-Initiative, aimed at fostering collaboration between Switzerland and the EU, was abandoned due to the Federal Council’s negotiations of a treaty package with the EU.
Lack of a Clear Opponent: the absence of strong campaigns from the Swiss People’s Party (SVP) reduced Operation Libero’s energy and fundraising opportunities.
What was the Sanija Ameti controversy and how did it effect Operation Libero?
In 2024, Co-President Sanija Ameti posted a photo on instagram of herself shooting at an image of Jesus and mary. This act sparked critically important outrage and criticism, leading to:
A flood of 2000 emails and a heated crisis chat.
The resignation of the regional team Ostschweiz board.
A need to divert resources to crisis communication and reputation management.
Internal strain despite the organization’s support for Ameti.
How did Operation Libero address the Sanija Ameti controversy?
Despite the widespread condemnation, Operation Libero stood by Sanija Ameti, stating:
“In contrast to her employer and her party, we did not abandon Sanija.”
They accepted her sincere apology and focused on de-escalation.
The organization defended her right to express herself, emphasizing the importance of standing by their members during difficult times.
What was the Europa-Initiative and why was it stopped?
The Europa-initiative, launched in April 2024, aimed to promote stronger cooperation between Switzerland and the European Union. However, the initiative was halted because the Swiss Federal Council negotiated a treaty package with the EU, rendering the initiative obsolete.
How does the strength of the SVP affect Operation Libero?
Operation Libero’s effectiveness is closely tied to the activity and strength of the Swiss People’s Party (SVP). According to Isa Gerber,the Managing Director:
Operation Libero thrives on campaigns and emotional debates.
When the SVP is strong, it energizes Operation libero, leading to increased attention and donations.
The absence of significant SVP campaigns in 2024 contributed to their financial challenges.
What is Operation Libero’s financial situation?
The financial health of Operation Libero is a major concern. Key points include:
Auditors identified a “significant uncertainty” regarding the organization’s ability to continue operating.
The organization had a year-end capital of only CHF 50,000 in 2024.
They experienced a net loss of CHF 26,000 for the year.
The fundraising department was eliminated due to insufficient returns.
What are Operation Libero’s strategies for survival?
Despite financial difficulties, Operation Libero is determined to continue. Their strategies include:
Focusing on upcoming campaigns related to EU treaties and SVP initiatives.
Counting on emotional debates to attract attention and donations.
Acknowledging the disadvantage in the donation market due to the inability of donors to deduct contributions from taxes.
Relying on their “DNA” of living from hand to mouth and continuously seeking new funding.
Summary: Key Challenges and Responses
| Challenge | Response |
| :——————– | :———————————————————————————————————– |
| Financial Strain | Eliminated fundraising positions, focused on upcoming campaigns, seeks new funding sources |
| Ameti Controversy | Stood by Ameti, focused on crisis communication and reputation management |
| Europa-Initiative | Halted initiative due to external factors (Federal Council negotiations) |
| Weak SVP Campaigns | Awaiting new initiatives from SVP to regain momentum and attract donations |
What does the future hold for Operation Libero?
The future of Operation Libero remains uncertain but hinges on their ability to navigate current challenges and capitalize on future opportunities:
External Political Climate: They need controversial campaigns, particularly from the SVP to mobilize supporters.
internal Resilience: They must overcome internal divisions and maintain a unified front.
Fundraising: Innovate in Fundraising to remain afloat.
Adaptability: They must navigate a changing political landscape and adapt their strategies accordingly.
