EU Seeks Billion-Euro Military Aid for Ukraine
- Die Ukraine kann auf weitere Unterstützung zählen, während sich diplomatische bemühungen um eine Waffenruhe intensivieren.
- Deutschland weitet seine Unterstützung für die ukraine erheblich aus.
- Nachdem ein Streit über die Finanzierung die Pläne des Verteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes monatelang blockiert hatte, ist nun der weg für die zusätzlichen Ukraine-hilfen frei.
Ukraine erhält zusätzliche Hilfen: Neue Gespräche in Saudi-Arabien geplant
Table of Contents
- Ukraine erhält zusätzliche Hilfen: Neue Gespräche in Saudi-Arabien geplant
- deutschland stockt Ukraine-Hilfen auf
- Selenskyj bestätigt Gespräche mit USA und Russland in Riad
- Neue Ukraine-Gespräche am Montag in Saudi-Arabien
- Polen zahlte Millionen für Starlink-Zugang der Ukraine
- Russland plant Einladung der USA zu Sicherheitskonferenz
- Selenskyj fordert rasche militärische Unterstützung von der EU
- Pistorius plant Krisentreffen zu US-Waffensystemen
- Militärexperte masala sieht Trump im russischen Lager
- Russland erklärt deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik für unerwünscht
- Aktuelle Entwicklungen rund um die Ukraine: Luftabwehr, Gasdebatten und Friedensbemühungen
- Kallas begrüßt Trumps Unterstützung für weitere Luftabwehrsysteme
- CDU-Politiker denken über Kauf von Gas aus Russland nach
- Kreml – Weitere Ukraine-Gespräche mit den USA frühestens Sonntag
- Medwedew vergleicht Merz mit Goebbels
- Russland wirft Ukraine bruch von Vereinbarung vor
- EU-Chefdiplomatin fordert bei Gipfel erneut Milliarden für Munition
- Scholz – Erster Schritt Richtung Waffenruhe ist möglich
- russland – Europa hat sich zur kriegspartei gewandelt
- Ukraine erhält neue Finanzhilfe aus der EU
- Kallas – Zuversichtlich bezüglich weiterer EU-Hilfen für die Ukraine
Die Ukraine kann auf weitere Unterstützung zählen, während sich diplomatische bemühungen um eine Waffenruhe intensivieren. Deutschland hat ein neues Hilfspaket geschnürt, und es sind Gespräche zwischen den USA, russland und der Ukraine in Saudi-Arabien geplant.
deutschland stockt Ukraine-Hilfen auf
Deutschland weitet seine Unterstützung für die ukraine erheblich aus. Einem kürzlich verabschiedeten Paket zufolge werden zusätzliche Mittel in Höhe von drei Milliarden Euro für dieses Jahr bereitgestellt, und bis zu 8,3 Milliarden Euro sind für den Zeitraum von 2026 bis 2029 vorgesehen.
Nachdem ein Streit über die Finanzierung die Pläne des Verteidigungsministeriums und des Auswärtigen Amtes monatelang blockiert hatte, ist nun der weg für die zusätzlichen Ukraine-hilfen frei. Dies wurde durch die Einigung auf das vom Bundestag beschlossene Milliarden-kreditpaket für Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz ermöglicht.
Sobald der Haushaltsausschuss die Hilfen bewilligt, sollen noch in diesem Jahr zusätzliche Lieferungen erfolgen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums nannte das luftverteidigungssystem Iris-T, Lenkflugkörper, Überwachungsradare, Drohnen, Gefechtsfahrzeuge und Handwaffen. Laut Angaben der Bundesregierung belaufen sich die deutschen Ukraine-Hilfen seit Beginn des russischen Überfalls auf das Land bisher auf mehr als 44 Milliarden Euro.
Selenskyj bestätigt Gespräche mit USA und Russland in Riad
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Verhandlungen zwischen der ukraine und den USA zu einer begrenzten Waffenruhe bestätigt. ein “technisches Team” aus der Ukraine soll dafür nach Saudi-arabien reisen.
Direkte Dreiergespräche wird es demnach nicht geben: “Ich verstehe die Struktur so: Es wird ein Treffen der Ukraine mit Amerika geben und danach – wie die amerikanischen Partner gesagt haben – Pendeldiplomatie: danach Amerika mit Russland”, sagte Selenskyj in Oslo. Gegenstand soll dabei zuerst eine auf Energieanlagen begrenzte Waffenruhe sein, wobei Selenskyj Wert darauf legte, zivile Infrastruktur einzuschließen.
Expertenteams werden Selenskyj zufolge Listen mit Infrastrukturobjekten vorbereiten, die unter die Rubrik zivile Infrastruktur fallen. “Ich möchte nicht, dass es eine unterschiedliche auffassung dessen gibt, worauf sich die Seiten einigen”, unterstrich der Staatschef. Eine solche Waffenruhe könnte demnach der erste Schritt zu einem kompletten Waffenstillstand und einem Ende des seit mehr als drei Jahren andauernden Krieges sein.
Neue Ukraine-Gespräche am Montag in Saudi-Arabien
Die USA führen am Montag erneut Gespräche über eine Waffenruhe in der Ukraine mit Russland wie auch mit Vertretern aus Kiew. Der ukrainische Präsident Selenskyj sagte bei einem Besuch in Oslo, das nächste Treffen zwischen Vertretern seines Landes und der Vereinigten Staaten finde “am Montag in Saudi-Arabien” statt.
Ebenfalls am Montag werden sich in Saudi-arabien Vertreter Russlands und der USA treffen. Diese Konsultationen würden in Riad stattfinden, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow. Er und der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Mike Waltz, hätten vereinbart, “Expertengruppen” zu den Gesprächen zu schicken.
Unklar war zunächst, ob es in Saudi-Arabien sogar zu einem Dreiertreffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA kommen könnte.
US-Sicherheitsberater Waltz hatte am Mittwoch erklärt, “technische Teams” aus Russland und den Vereinigten Staaten würden in Saudi-arabien zusammenkommen, um sich auf die “Umsetzung und Ausweitung” der Teil-Waffenruhe zu konzentrieren, die Russland US-Präsident Donald Trump zugesichert habe.
Polen zahlte Millionen für Starlink-Zugang der Ukraine
Die polnische Regierung hat nach eigenen Angaben zwischen 2022 und 2024 insgesamt rund 77 Millionen Euro für den Zugang der Ukraine zum satellitennetzwerk Starlink gezahlt. Mit diesem Geld seien 24.560 Starlink-Terminals und monatliche Gebühren bezahlt worden, sagte ein Sprecher des Digitalisierungsministeriums. Im laufenden Jahr will Polen demnach weitere 18,3 Millionen Euro an Starlink-Gebühren für Kiew zahlen.
Vor fast zwei Wochen hatten sich Polens Außenminister Radoslaw Sikorski und Starlink-Chef Elon Musk im Onlinedienst X einen Schlagabtausch über Polens Beiträge zur Starlink-Versorgung der Ukraine geliefert. Musk, der Starlink als das “Rückgrat der ukrainischen Armee” bezeichnete, nannte Sikorski einen “kleinen Mann” und warf polen vor, nur für einen kleinen Teil der Kosten aufzukommen. In reaktion darauf veröffentlichte Warschau nun die genauen Zahlen.
Nach der Auseinandersetzung versprach Musk, die Ukraine weiter mit Starlink unterstützten zu wollen. Starlink werde “seine Terminals niemals abschalten”.
Russland plant Einladung der USA zu Sicherheitskonferenz
Russland will nach Angaben seines Sicherheitsrats-Chefs Sergej Schoigu die USA zu einer internationalen Sicherheitskonferenz Ende Mai in Moskau einladen. Vertreter aus über 100 Ländern hätten bereits ihre Teilnahme an der Konferenz vom 27. bis 29. mai zugesagt, zitierte die Agentur Ria Schoigu.
Selenskyj fordert rasche militärische Unterstützung von der EU
der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat in einer Videobotschaft an die Staats- und Regierungschefs an die EU appelliert, für sein Land rasch “mindestens fünf Milliarden Euro” für den kauf von Artilleriemunition bereit zu stellen.
Selenskyj forderte die EU-Mitglieder auf, das Aufrüstungsprogramm für Europa “so schnell wie möglich” zu starten. “Investitionen in die Waffenproduktion werden sowohl in der Ukraine als auch in Ihren Ländern gebraucht”, argumentierte der ukrainischen Präsident: “Alles zur Verteidigung des Kontinents Notwendige sollte hier in Europa produziert werden.”
Es sei “einfach uneuropäisch, wenn ein Mensch Entscheidungen blockiert, die wichtig für den gesamten Kontinent sind”, kritisierte der Präsident in einem Seitenhieb auf den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Selenskyj forderte,die Sanktionen gegen Russland aufrecht zu erhalten. “Die Sanktionen müssen bleiben, bis Russland mit dem Abzug aus unserem Land beginnt und die durch seine Aggression verursachten Schäden vollständig ersetzt”, sagte Selenskyj. “Die laufenden diplomatischen Bemühungen bedeuten nicht, dass Russland weniger Druck ausgesetzt sein sollte”, betonte er.
Pistorius plant Krisentreffen zu US-Waffensystemen
angesichts der Zweifel an der Verlässlichkeit der USA als Waffenlieferant unter Präsident Donald Trump plant bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) einem Bericht zufolge eine Krisenberatung zu US-Waffensystemen. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, soll es dabei um Sicherheitsfragen rund um Waffensysteme gehen, welche die Bundeswehr bereits benutzt oder bestellt hat.
Der “SZ” zufolge plant der Minister eine vertrauliche Runde mit Generälen, Ministeriumsexperten und Vertretern des beschaffungsamts. Dabei soll es auch um die Zuverlässigkeit von F-35-Kampfjets gehen, wovon die Bundeswehr mindestens 35 Stück kaufen will.
Hintergrund solcher Überlegungen ist eine Debatte über den Kauf von US-Waffensystemen, die die Abhängigkeit Deutschlands von den USA erhöhen. Es besteht die Sorge, dass sich die USA unter Trump zu einem geopolitischen Gegenspieler entwickeln könnten. US-Waffensysteme könnten dann nutzlos sein.
Militärexperte masala sieht Trump im russischen Lager
Der deutsche Militärexperte Carlo Masala sieht in der aktuellen Russland-Politik der USA einen Übertritt von Präsident Donald Trump ins russische Lager. “Trump hat die Seiten gewechselt”, sagte der Professor für Internationale Politik an der Hochschule der Bundeswehr München der “Rheinischen Post”. Der US-Präsident wolle gute Beziehungen zu Russland, darum habe Trump die russischen Narrative übernommen. Für ihn sei die Ukraine “ein Störfaktor”.
Der US-Präsident spiele derzeit “nicht mehr im Lager der liberalen Demokratien, die die Ukraine unterstützen wollen”, sagte Masala.
Angesichts der weltpolitischen Lage befürwortet Masala eine schrittweise Einführung der Wehrpflicht in Deutschland auch für Frauen. “Die kommende Regierungskoalition wird mit einer Kontingent-Wehrpflicht beginnen müssen”, sagte er. Entsprechend der aktuellen Kapazitäten der Bundeswehr werde eine Zahl definiert werden müssen, die zunächst als Kontingent die Truppen verstärken solle, etwa 25.000 bis 30.000 Menschen.
Russland erklärt deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik für unerwünscht
Russland hat die renommierte Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) zur unerwünschten Organisation erklärt. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Moskau mit. Zur Begründung hieß es, dass die Denkfabrik in Berlin die Innen- und Außenpolitik der russischen Staatsmacht diskreditiere. Im Ukraine-Krieg trete sie für Sanktionen gegen Moskau und eine militärische und finanzielle Unterstützung Kiews ein.
Die Einstufung als unerwünschte ausländische Organisation kommt einem Betätigungsverbot gleich. Für russische Experten kann eine Kooperation mit solchen organisationen strafbar sein. Die russische Justiz hat in den vergangenen Jahren vor dem hintergrund des ukraine-Kriegs fast alle politischen Stiftungen deutscher Parteien als unerwünscht eingestuft, ebenso das Deutsche historische Institut Moskau und die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde.
Aktuelle Entwicklungen rund um die Ukraine: Luftabwehr, Gasdebatten und Friedensbemühungen
Die internationale Gemeinschaft ringt weiterhin um Lösungsansätze für die Situation in der Ukraine. Im Fokus stehen dabei die Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung,kontroverse Diskussionen über mögliche Gaslieferungen aus Russland und Bemühungen um eine Waffenruhe.
Kallas begrüßt Trumps Unterstützung für weitere Luftabwehrsysteme
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat positiv auf die Zusage von US-Präsident donald Trump reagiert, Kiew bei der Beschaffung zusätzlicher Luftabwehrsysteme zu unterstützen. Besonders die mögliche Unterstützung aus europa wird begrüßt.Vor dem Gipfeltreffen in Brüssel erklärte Kallas: “Ich begrüße die Ankündigung von Präsident Trump sehr,wonach die USA versuchen,zusätzliche Luftabwehrsysteme für die Ukraine zu finden.” Sie betonte,dass dies “extrem wichtig” sei.
Kiew fordert seit langem eine verstärkung seiner Luftabwehrkapazitäten.Präsident Selenskyj hatte in einem Telefonat mit Trump um zusätzliche Systeme gebeten,”insbesondere Patriot-Raketensysteme”,wie aus einem Protokoll des Weißen Hauses hervorgeht. Trump sicherte zu, “mit ihm zusammenzuarbeiten, um herauszufinden, was verfügbar ist, vor allem in Europa”.
CDU-Politiker denken über Kauf von Gas aus Russland nach
Innerhalb der CDU gibt es Überlegungen zur Wiederaufnahme von Gasimporten aus Russland,die für Diskussionen sorgen. Jan Heinisch, Vize der CDU-Fraktion im NRW-Landtag, äußerte im “Berlin playbook”, dass man nach “einem gerechten und sicheren Frieden” über den Kauf russischen gases sprechen müsse. Er sieht Russland als “ein möglicher Lieferant unter mehreren auf der Welt.” Zuvor hatte Thomas Bareiß, CDU-MdL aus Baden-Württemberg, auf Gerüchte über eine mögliche Inbetriebnahme von Nord Stream 2 reagiert und die Geschäftstüchtigkeit “unserer US-amerikanischen freunde” hervorgehoben.
julia Verlinden von den Grünen warnte vor den Folgen: “Schwarz-rot droht hier dem Land einen großen Schaden zuzufügen, wenn sie die hart errungene stärkere Unabhängigkeit von fossilen Energien aus Russland leichtfertig wieder aufs Spiel setzen.” Eine CDU-Sprecherin betonte, dass Spekulationen über Nord Stream 2 Einzelmeinungen seien und nicht die Position der CDU widerspiegeln.
Kreml – Weitere Ukraine-Gespräche mit den USA frühestens Sonntag
Im Bemühen um eine Waffenruhe in der Ukraine sind weitere Gespräche zwischen den USA und Russland geplant.Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow werden diese jedoch frühestens am Sonntag stattfinden. “Es könnte der Beginn der nächsten Woche sein”, so Peskow, da noch Feinheiten zu klären seien. Die Verhandlungen sollen “auf Expertenebene” stattfinden und verschiedene Aspekte “der ukrainischen Regelung” behandeln.
Mike Waltz, Nationaler Sicherheitsberater der US-Regierung, hatte zuvor angekündigt, dass “technische Teams” aus beiden Ländern in Saudi-Arabien zusammenkommen würden, um sich auf die “Umsetzung und Ausweitung” der von Russland zugesicherten Teil-Waffenruhe zu konzentrieren.
Medwedew vergleicht Merz mit Goebbels
Die Äußerung von Friedrich Merz (CDU) über einen von Wladimir Putin geführten “Angriffskrieg gegen Europa” hat in Moskau scharfe Kritik hervorgerufen. Dmitri Medwedew bezeichnete Merz als jemanden, der “schon wie Goebbels” lüge, und hoffte, dass er so ende wie die Nazis 1945. “Du fängst schlecht an, Fritz!”, schrieb der Vizechef des russischen nationalen Sicherheitsrates auf Telegram.
Merz hatte im Bundestag gesagt, dass Putin Krieg gegen europa führe: “Es ist nämlich ein Krieg gegen Europa und nicht nur ein Krieg gegen die territoriale Integrität der Ukraine.” Medwedew griff diese Formulierungen auf und schrieb: “Ja,genau so einen Krieg hat dein Naziland,Merz,gegen unser Land 1941-1945 geführt.”
Russland wirft Ukraine bruch von Vereinbarung vor
Russland wirft der Ukraine vor, die mit US-Präsident Donald Trump vereinbarte Aussetzung der Angriffe auf Energieanlagen zu unterlaufen. Maria Sacharowa, sprecherin des russischen Außenministeriums, bezeichnete den Brand eines Öldepots in der Region Krasnodar als “weitere Provokation, die speziell vom Kiewer Regime vorbereitet wurde und darauf abzielt, Friedensinitiativen zu stören.” Nach russischer Darstellung wurde das Öllager durch einen ukrainischen Drohnenangriff in Brand gesetzt.
EU-Chefdiplomatin fordert bei Gipfel erneut Milliarden für Munition
Kaja Kallas fordert erneut die Bereitstellung von fünf Milliarden Euro für Munitionslieferungen an die Ukraine. Sie betonte beim EU-Gipfel in Brüssel, dass es nicht nur Worte, sondern auch taten brauche, um der Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland zu helfen. Kallas hatte ursprünglich einen Plan für europäische Militärhilfezusagen in Höhe von 20 bis 40 Milliarden Euro vorgelegt, der jedoch nicht ausreichend Unterstützung fand.
Bezüglich der bevorstehenden Gespräche mit Präsident Selenskyj sagte Kallas, sie freue sich darauf, mehr über sein Gespräch mit Trump zu erfahren. Sie begrüße Trumps Ankündigung, dass die USA versuchen wollen, zusätzliche Luftverteidigungssysteme für die Ukraine zu beschaffen: “Das ist von größter Bedeutung”, sagte sie.
Scholz – Erster Schritt Richtung Waffenruhe ist möglich
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßt die Bemühungen um eine Waffenruhe in der Ukraine. Er sieht in dem Gespräch zwischen Putin und Trump einen “ersten Schritt, der möglich scheint”. Scholz forderte am Rande des EU-Gipfels in Brüssel, dass dieser Schritt “jetzt auch Realität werden und das muss enden in einem Waffenstillstand, der auch dann tatsächlich hält”.
Scholz betonte, dass es für Deutschland “zentral” sei, dass die Ukraine “als unabhängige, souveräne und demokratische Nation bestehen bleibt, dass sie ihren Weg in die Europäische Union fortsetzen kann und dass sie auch nach einem Friedensschluss über eine starke eigene Armee verfügt”. Er fügte hinzu, dass ”auf Basis der Vorschläge von Präsident Selenskyj die Möglichkeit eines Waffenstillstandes zustande kommt”.
russland – Europa hat sich zur kriegspartei gewandelt
Der Kreml wirft den EU-Staaten vor Beginn des Gipfels in Brüssel eine ”Militarisierung” des Kontinents vor. Dmitri Peskow sagte, dass die signale aus Brüssel und den europäischen Hauptstädten größtenteils Pläne zur Militarisierung Europas betreffen. Dadurch sei Europa zu “einer Art Kriegspartei” geworden. Die geplante Militarisierung Europas stehe im Widerspruch zu der aktuellen Stimmungslage,die es zwischen Russland und den USA gebe.
Ukraine erhält neue Finanzhilfe aus der EU
Die EU hat der Ukraine weitere Finanzhilfen in Höhe von einer Milliarde Euro ausgezahlt. Das Geld ist ein Darlehen, das mit Zinserträgen aus der Verwahrung von eingefrorenem Staatsvermögen Russlands in der EU zurückgezahlt wird.EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilte mit: “Mit der heutigen Zahlung in Höhe von einer Milliarde Euro bekräftigen wir unser unerschütterliches Engagement für die Ukraine.” Das Geld werde unter anderem dabei helfen, beschädigte Infrastruktur wieder aufzubauen.
Die Unterstützung ist Teil einer Initiative der G7-gruppe,die bis 2027 insgesamt neue Hilfszahlungen in Höhe von rund 45 Milliarden Euro vorsieht.Die EU stellt davon 18,1 Milliarden Euro zur Verfügung, mit der neuen Auszahlung flossen bislang vier Milliarden Euro. Zur Rückzahlung aller darlehen sollen die Erlöse aus eingefrorenem russischem Staatsvermögen verwendet werden.
Kallas – Zuversichtlich bezüglich weiterer EU-Hilfen für die Ukraine
Kaja Kallas äußerte sich zuversichtlich zur weiteren EU-Unterstützung der Ukraine. “Wenn man sich die Aussagen der Staats- und Regierungschefs anhört, dann ist die Unterstützung durchaus vorhanden, und deshalb sollte sie auch in Taten, in Zahlen, in tatsächlicher Munition, die die ukraine benötigt, zum Ausdruck kommen”, sagte Kallas vor Beginn des EU-gipfel in Brüssel. Sie fügte hinzu: ”Ich bin also sehr zuversichtlich, dass wir dies vorantreiben werden.” Am Mittwoch hatte Kallas gesagt, dass sie auf dem Gipfel einen Vorschlag zur Versorgung der Ukraine mit zwei Millionen Schuss großkalibriger Artilleriemunition vorlegen werde.
Absolut. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten punkte aus dem Artikel, aufgeteilt nach Abschnitten:
Gespräche in Saudi-Arabien geplant
Geplante Gespräche zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in Saudi-Arabien.
Ziel: Möglicherweise eine begrenzte Waffenruhe, beginnend mit Energieanlagen und ziviler Infrastruktur.
Deutschland Stockt Ukraine-Hilfen Auf
Deutschland erhöht seine Ukraine-Hilfen deutlich.
Zusätzliche 3 Milliarden Euro für 2024 und bis zu 8,3 Milliarden Euro von 2026-2029 sind vorgesehen.
Geplante Lieferungen umfassen Luftverteidigungssysteme (Iris-T), Lenkflugkörper, Überwachungsradare, Drohnen, Gefechtsfahrzeuge und Handwaffen.
Deutsche Hilfe seit Kriegsbeginn: Über 44 Milliarden Euro.
Selenskyj Bestätigt Gespräche in Riad
Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigt verhandlungen zur Waffenruhe.
“Technisches Team” der Ukraine reist nach Saudi-Arabien.
Geplante Gespräche: Ukraine-USA, dann USA-Russland (Pendeldiplomatie).
Thema soll zunächst eine auf energieanlagen begrenzte Waffenruhe sein.
Listen mit ziviler Infrastruktur sollen vorbereitet werden.
Neue Ukraine-Gespräche am Montag in Saudi-Arabien
USA verhandelt am Montag über eine Waffenruhe, sowohl mit Russland als auch mit der Ukraine.
Treffen zwischen Vertretern der Ukraine und der USA in Saudi-Arabien.
treffen zwischen Vertretern Russlands und der USA in Saudi-Arabien.
Unklar, ob Dreiertreffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA stattfinden wird.
US-Sicherheitsberater kündigt Treffen von “technischen Teams” zur Umsetzung und Ausweitung einer Teil-Waffenruhe an.
Polen Zahlte Millionen Für Starlink-Zugang der Ukraine
Polen hat zwischen 2022-2024 rund 77 Millionen Euro für Starlink-zugang der Ukraine bezahlt (Terminals und Gebühren).
Weitere 18,3 Millionen Euro für Starlink-Gebühren im laufenden Jahr geplant.
Hintergrund: Schlagabtausch zwischen Polens Außenminister und Elon Musk über die Kosten.
Musk versprach, die Ukraine weiterhin zu unterstützen.
russland Plant Einladung der USA zu sicherheitskonferenz
Russland will die USA zu einer internationalen Sicherheitskonferenz Ende Mai in Moskau einladen.
Über 100 Länder haben bereits zugesagt.
Selenskyj Fordert Rasche Militärische Unterstützung von der EU
Selenskyj bittet die EU um mindestens 5 Milliarden Euro für Artilleriemunition.
Forderung nach schnellerem Start des Aufrüstungsprogramms für Europa.
Kritik an Viktor Orban (Ungarn) und Forderung, Sanktionen gegen Russland aufrechtzuerhalten.
pistorius Plant Krisentreffen zu US-Waffensystemen
bundesverteidigungsminister Pistorius plant Krisenberatung zu US-Waffensystemen.
Hintergrund: zweifel an der Zuverlässigkeit der USA als waffenlieferant unter Donald Trump.
Thema: Sicherheitsfragen und Zuverlässigkeit von US-Waffensystemen (z.B.F-35-Kampfjets).
Hintergrund sind Bedenken über eine zu grosse Abhängigkeit von den USA.
Militärexperte Masala Sieht Trump im Russichen Lager
Carlo Masala (Militärexperte) sieht Trump im russischen Lager.
Trump wolle gute Beziehungen zu Russland und übernehme russische Narrative.
Masala befürwortet die schrittweise Einführung der Wehrpflicht in Deutschland, auch für Frauen.
Russland Erklärt Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik für Unerwünscht
Russland erklärt die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) zur unerwünschten Organisation.
Begründung: Diskreditierung der russischen Innen- und Außenpolitik, Unterstützung von Sanktionen und der Ukraine.
