German Financial Market Crash Warning from Bafin President
- Die Finanzmärkte steuern nach Einschätzung der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) auf eine Phase erhöhter Instabilität zu.
- Das Risiko «plötzlicher Markt- und Preiskorrekturen» sei hoch.
- Bafin-Präsident und ehemaliger Finma-Chef,Mark Branson,warnt vor grosser Instabilität der Finanzmärkte.
- Er sieht Risiken durch geopolitische Spannungen und hohe Staatsverschuldung.
- Branson warnt vor dem anhaltenden Marktoptimismus und der Risikobereitschaft.
- Auch Kryptowährungen und unseriöse finfluencer stellten eine Gefahr dar.
Die Finanzmärkte steuern nach Einschätzung der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) auf eine Phase erhöhter Instabilität zu. Angesichts geopolitischer spannungen und teils hoher Staatsverschuldung werde es «immer wahrscheinlicher, dass die Finanzstabilität einen echten Härtetest bestehen muss», sagte Bafin-Präsident und ehemaliger Finma-Direktor Mark Branson bei der Vorstellung des aktuellen Jahresberichts der Behörde am Mittwoch.
Das Risiko «plötzlicher Markt- und Preiskorrekturen» sei hoch. Treiber dieser Entwicklung seien vor allem «internationale Handels- und militärische Konflikte» sowie die teils hohe staatliche Verschuldung wichtiger Industrienationen.Hinzu komme die Gefahr von Enttäuschungen bei der Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz, auf deren Fortschritte viele Unternehmensbewertungen und Wachstumsprognosen derzeit aufbauten.
Finanzmärkte seien «fragil und unsicher»
Ein weiteres Risiko sieht Branson darin, dass die Märkte die Rolle des Dollars als globale Leitwährung infrage stellten. Die Lage an den Finanzmärkten bliebe insgesamt «fragil und unsicher». Zusätzlich verschärften strukturelle Risiken die Lage. Dazu zählten neb
