Germany and Italy: Merz and Meloni Agree on Closer Defense Cooperation
Deutschland und Italien wollen in den Bereichen Verteidigung und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit künftig enger zusammenarbeiten. Bei einem Treffen beider Regierungen in Rom unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni von der rechten Partei fratelli d’Italia wurden dazu insgesamt acht Vereinbarungen unterzeichnet.
Die beiden Regierungen wollen nun unter anderem
gemeinsame Projekte bei der Produktion von Drohnen, bei der Flug- und
Raketenabwehr, Marineschiffen und Unterwassersystemen sowie bei
elektronischer Kampfführung und Luftkampfsystemen prüfen. Außerdem wurde
eine neue Fassung eines 2023 vereinbarten Aktionsplans
unterzeichnet. Dieser umfasst eine Zusammenarbeit in den Bereichen innere
Sicherheit und migration bis hin zum kulturellen Erbe.
“Wir ringen um ein geeintes Europa und eine starke Nato”
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Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte Merz,dass Deutschland und Italien sich derzeit so nahestünden wie selten. es gebe eine sehr hohe Übereinstimmung bei der Bewertung der aktuellen Herausforderungen. “Wir ringen um ein geeintes Europa und eine starke Nato”, sagte Merz. Meloni sagte, dass die beiden Länder eine besondere Verantwortung in der aktuellen Zeit tragen würden. Man teile das Ziel eines Europas, das in der Lage sei, seine Rolle in der Welt einzunehmen.
Meloni empfing Merz in der Villa Doria Pamphilj. Zunächst trafen sich die regierungschefs zu einem Vieraugengespräch,
später fand ein gemeinsames Arbeitsessen der beiden
Kabinettsdelegationen statt. Auf deutscher seite nahmen neben Merz
Germany and Italy plan to jointly advocate for increased competitiveness, reduced bureaucracy, and less legislative intervention from the European Union.These goals are outlined in an updated “action Plan for Strategic Cooperation.”
