Kärnten’s Forest Sector Warns Against Overregulation – Balancing Growth and Sustainability
- Kärntner Forstverbände warnen vor Überregulierung: "Handlungsfähig bleiben statt mehr Bürokratie"
- Mai 2026 – Die Forst- und Holzwirtschaft in Kärnten steht vor einer existenzbedrohenden Entwicklung: Vertreter der Branche warnen vor einer zunehmenden Überregulierung, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region gefährdet.
- Forstverbände fordern Entlastung Laut den Kärntner Forstverbänden, die sich auf dem Forstlichen Informationstag versammelten, führt die aktuelle Regulierungsdichte zu einer Handlungsunfähigkeit vieler Betriebe.
Kärntner Forstverbände warnen vor Überregulierung: "Handlungsfähig bleiben statt mehr Bürokratie"
Kärnten, 18. Mai 2026 – Die Forst- und Holzwirtschaft in Kärnten steht vor einer existenzbedrohenden Entwicklung: Vertreter der Branche warnen vor einer zunehmenden Überregulierung, die die Wettbewerbsfähigkeit der Region gefährdet. Auf dem jüngsten Forstlichen Informationstag in Kärnten betonten Experten, dass Bürokratieabbau und pragmatische Lösungen dringend notwendig seien, um die Zukunft des "grünen Goldes" – wie die Forst- und Holzwirtschaft oft bezeichnet wird – zu sichern.
Forstverbände fordern Entlastung Laut den Kärntner Forstverbänden, die sich auf dem Forstlichen Informationstag versammelten, führt die aktuelle Regulierungsdichte zu einer Handlungsunfähigkeit vieler Betriebe. "Wir müssen handlungsfähig bleiben, statt uns in immer mehr Bürokratie zu verlieren", erklärte ein Sprecher der Verbände. Die Forderungen zielen insbesondere auf Vereinfachungen bei Genehmigungsverfahren und eine Reduzierung von Meldepflichten ab.
Die Kritik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Branche bereits mit strukturellen Herausforderungen kämpft: Klimawandel, Insektensterben und wirtschaftliche Unsicherheiten belasten die Forstwirtschaft. Die Forstverbände argumentieren, dass zusätzliche Regulierung die ohnehin schon angespannte Lage verschärfen würde. Stattdessen plädieren sie für flexiblere Lösungen, die den Betrieben mehr Spielraum für nachhaltige Bewirtschaftung lassen.
Politische Reaktionen und Perspektiven Die Landesregierung Kärntens zeigt sich offen für Dialog, betont jedoch, dass Umweltschutz und wirtschaftliche Interessen gleichberechtigt berücksichtigt werden müssten. "Wir stehen im Austausch mit den Forstverbänden, um pragmatische Wege zu finden", so ein Sprecher des Landesamts für Forstwirtschaft. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass einige der geforderten Erleichterungen EU-weit vorgeschriebene Standards berühren könnten, deren Anpassung komplex sei.
Die Bedeutung der Forstwirtschaft für Kärnten Die Forst- und Holzwirtschaft ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Kärnten. Mit rund 1,2 Millionen Hektar Waldfläche – das entspricht etwa 60 % der Landesfläche – ist die Region einer der wichtigsten Holzproduzenten Österreichs. Die Branche sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern trägt auch maßgeblich zur CO₂-Bindung und Biodiversität bei. Die Warnung der Forstverbände vor Überregulierung ist daher nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein ökologisches Signal.
Ausblick: Was kommt als Nächstes? Die Forstverbände kündigten an, ihre Forderungen in den kommenden Wochen in einer offiziellen Stellungnahme zu bündeln und mit politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren. Ziel ist es, konkrete Reformvorschläge zu entwickeln, die sowohl die Betriebsfähigkeit der Forstwirtschaft als auch die Umweltziele berücksichtigen.
Quellen:
- kaernten.ORF.at: Forstverbände kritisieren Überregulierung
- LK Kärnten: Forstlicher Informationstag – Wald und Holz haben Zukunft
- Meine Freizeit: "Handlungsfähig bleiben" statt mehr Bürokratie in Kärnten
- Heute: Das grüne Gold – Forst und Holzwirtschaft in Kärnten
