Measles Outbreak Munich: Warning of Possible Infections
masernfall im Landkreis München: Gesundheitsamt warnt vor Ansteckung
Table of Contents
- masernfall im Landkreis München: Gesundheitsamt warnt vor Ansteckung
- Masernfall im Landkreis München: Ihre Fragen, unsere Antworten
- Was bedeutet der Masernfall im Landkreis München konkret?
- Wo und wann bestand im Landkreis München Ansteckungsgefahr?
- Was soll ich tun, wenn ich mich in den genannten Geschäften aufgehalten habe?
- Welche Symptome deuten auf eine maserninfektion hin?
- Wer ist besonders gefährdet, sich mit Masern zu infizieren?
- Was soll ich tun, wenn ich Symptome bei mir feststelle?
- Wie kann ich mich vor Masern schützen?
- Wie überprüfe ich meinen Impfstatus und wie vervollständige ich ihn gegebenenfalls?
- Sind Masern in Deutschland wieder auf dem Vormarsch?
- Wie ist die aktuelle Situation der Masernfälle in Bayern und bundesweit?
- Wo finde ich weitere Informationen zum thema Masern?
- Masernimpfung: Eine Übersicht
Ein bestätigter Masernfall im Landkreis München könnte potenziell weitere Personen gefährden.Das Gesundheitsamt des Landkreises München informierte am Samstagnachmittag über den Fall.
Mögliche Ansteckung in Geschäften im Landkreis München und Ebersberg
Eine Person, unwissentlich mit Masern infiziert, hielt sich am Donnerstag, 6. März, nachmittags in verschiedenen Geschäften im Landkreis München und Landkreis Ebersberg auf. Da das Masernvirus hochansteckend ist und bereits ein kurzer Kontakt zur Infektion ausreicht, ruft das Gesundheitsamt zur besonderen Vorsicht auf.
Die Behörde teilt mit, dass auch Personen betroffen sein könnten, die sich bis zu zwei Stunden nach der infizierten Person in den entsprechenden Geschäften aufgehalten haben, da das Virus lange aktiv bleibt.
Betroffene Geschäfte und Zeiträume
Die Warnung betrifft Kunden, die am Donnerstag, 6. März, folgende Geschäfte besucht haben:
- Einrichtungshaus Segmüller in Parsdorf: 12 bis 15 Uhr
- Ikea in Brunnthal: 15:30 bis 16:30 Uhr
- Drogeriemarkt dm und Lidl an der Biberger Straße in Unterhaching: 17 bis 18 Uhr
Verhaltenshinweise des Gesundheitsamtes
Das Gesundheitsamt bittet alle, die eines der genannten Geschäfte zur selben Zeit oder bis zu zwei Stunden später besucht haben und keinen vollständigen Impfschutz haben, ihren Gesundheitszustand in den kommenden zwei Wochen aufmerksam zu beobachten und mögliche Symptome zu beachten.
Symptome und Risikogruppen
Ungeimpfte Personen haben ein hohes risiko, an Masern zu erkranken. Typische Symptome sind:
- Fieber
- Husten
- Schnupfen
- Gliederschmerzen
- Gelegentlich Augenentzündung
- Großfleckiger Hautausschlag (beginnt meist am Hals)
Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Was tun bei Symptomen?
Das Gesundheitsamt rät, mögliche Symptome ernst zu nehmen.Betroffene sollten zu Hause bleiben, unnötige Kontakte vermeiden und keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kitas betreten. Bei Auftreten eines Hautausschlags in Verbindung mit Grippesymptomen sollte umgehend telefonisch ein Hausarzt kontaktiert werden.
Impfschutz überprüfen und vervollständigen
Eine vollständige Impfung mit zwei Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungen schützt in der Regel wirksam vor einer Erkrankung. Ungeimpfte Personen erkranken dagegen nach Kontakt in fast allen Fällen.
Das Gesundheitsamt des Landkreises München appelliert an alle Bürger, ihren Impfstatus zu überprüfen und den Impfschutz zu vervollständigen, falls weniger als zwei MMR-Impfungen vorliegen oder keine gesicherte Maserninfektion durchgemacht wurde.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu Masern und Impfungen sind auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verfügbar. Das Gesundheitsamt des Landkreises München ist werktags erreichbar.
Masernfälle in bayern nehmen zu
Die Zahl der Masern-Infektionen ist im Freistaat im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 70 Masern-Infektionen registriert (Stand: 01.01.2025).
Bundesweite Entwicklung der Masernfälle
Die übermittelte Fallzahl der Masern ist nach sehr niedrigen Fallzahlen während der COVID-19 Pandemie im Jahr 2023 wieder moderat angestiegen. Vom 1.Januar bis 31. Dezember 2023 wurden Daten von 79 Masernfällen an das RKI übermittelt (Fallzahl 2022: 15). Seit 2020 liegt die Inzidenz der Masern unter der von der WHO definierten Grenze von 1 Fall pro 1 million Einwohner.
Masernfall im Landkreis München: Ihre Fragen, unsere Antworten
Ein bestätigter Masernfall im Landkreis München hat zu einer Warnung des Gesundheitsamtes geführt. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema Masern, ansteckungsrisiko und Schutzmaßnahmen.
Was bedeutet der Masernfall im Landkreis München konkret?
Das Gesundheitsamt des Landkreises München hat einen bestätigten Masernfall bekannt gegeben.Dies bedeutet, dass eine Person im Landkreis mit Masern infiziert ist und potenziell andere Personen angesteckt haben könnte. Das Gesundheitsamt informierte die Öffentlichkeit am Samstagnachmittag über den Fall umgehend.
Wo und wann bestand im Landkreis München Ansteckungsgefahr?
Eine unwissentlich mit Masern infizierte Person hielt sich am Donnerstag, 6. März, nachmittags in verschiedenen Geschäften im landkreis München und Ebersberg auf.
Konkret betrifft es folgende Geschäfte und Zeiträume:
Einrichtungshaus Segmüller in Parsdorf: 12:00 bis 15:00 Uhr
Ikea in Brunnthal: 15:30 bis 16:30 Uhr
Drogeriemarkt dm und Lidl an der Biberger Straße in Unterhaching: 17:00 bis 18:00 Uhr
personen, die sich zur gleichen Zeit oder bis zu zwei Stunden später in diesen Geschäften aufgehalten haben, könnten ebenfalls betroffen sein. Das Masernvirus ist hochansteckend und bleibt lange aktiv.
Was soll ich tun, wenn ich mich in den genannten Geschäften aufgehalten habe?
Wenn sie eines der genannten Geschäfte zur genannten Zeit oder bis zu zwei Stunden danach besucht haben und keinen vollständigen Impfschutz gegen Masern haben, sollten Sie Ihren Gesundheitszustand in den nächsten zwei Wochen aufmerksam beobachten. Achten Sie auf mögliche Symptome,die auf Masern hindeuten könnten.
Welche Symptome deuten auf eine maserninfektion hin?
Typische Symptome einer Maserninfektion sind:
Fieber
Husten
Schnupfen
Gliederschmerzen
Gelegentlich Augenentzündung
Großfleckiger Hautausschlag (beginnt meist am hals)
Wer ist besonders gefährdet, sich mit Masern zu infizieren?
Besonders gefährdet sind:
Säuglinge
Kleinkinder
Schwangere
* Menschen mit geschwächtem Immunsystem
Was soll ich tun, wenn ich Symptome bei mir feststelle?
Nehmen Sie mögliche Symptome ernst, bleiben sie zu Hause, vermeiden Sie unnötige Kontakte und betreten Sie keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kitas.Bei Auftreten eines Hautausschlags in Verbindung mit Grippesymptomen sollten Sie umgehend telefonisch einen Hausarzt kontaktieren.
Wie kann ich mich vor Masern schützen?
Die beste Möglichkeit, sich vor Masern zu schützen, ist eine vollständige Impfung mit zwei Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfungen. Ungeimpfte Personen erkranken nach Kontakt in fast allen Fällen.
Wie überprüfe ich meinen Impfstatus und wie vervollständige ich ihn gegebenenfalls?
Überprüfen Sie Ihren Impfpass. Wenn Sie weniger als zwei MMR-Impfungen haben oder keine gesicherte maserninfektion durchgemacht haben, sollten Sie Ihren Impfschutz vervollständigen. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt,um sich impfen zu lassen.
Sind Masern in Deutschland wieder auf dem Vormarsch?
Ja, die Fallzahlen der Masern sind nach sehr niedrigen Zahlen während der COVID-19-Pandemie im Jahr 2023 wieder angestiegen.
Wie ist die aktuelle Situation der Masernfälle in Bayern und bundesweit?
Im vergangenen Jahr wurden in Bayern 70 Masern-Infektionen registriert (Stand: 01.01.2025). Bundesweit wurden im Jahr 2023 79 Masernfälle an das Robert koch-institut (RKI) übermittelt (Fallzahl 2022: 15).
Wo finde ich weitere Informationen zum thema Masern?
Weitere Informationen zu Masern und Impfungen finden Sie auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/masern/
Masernimpfung: Eine Übersicht
| Aspekt | Beschreibung |
| ————————– | ———————————————————————————————————————————————————————– |
| Impfstoff | MMR-Impfstoff (Masern-Mumps-Röteln) |
| Empfohlene Anzahl | Zwei Impfungen |
| wirksamkeit | Sehr hoch, schützt in der Regel wirksam vor einer Erkrankung |
| Zielgruppen | Säuglinge (ab 9-11 Monaten), Kinder, Jugendliche, Erwachsene ohne ausreichenden Impfschutz, besonders wichtig für Frauen mit Kinderwunsch |
| Nebenwirkungen | In der Regel mild (z.B. Rötung an der Einstichstelle, leichtes Fieber) |
| Wichtiger Hinweis | Impfschutz überprüfen und ggf. vervollständigen lassen, besonders bei geplantem Aufenthalt in regionen mit erhöhter Masernaktivität. Geimpfte Personen sind gut geschützt. |