Obsidian Entertainment: Herausforderungen und Erfolge bei Pillars of Eternity 2 und The Outer Worlds
Obsidian Entertainment hat während der Entwicklung von “Pillars of Eternity 2: Deadfire” eine große Herausforderung bewältigt: das vollständige Voice Over für über 100 Charaktere. Wegen der begrenzten Anzahl an Synchronsprechern war es wichtig, dass keine zwei Charaktere mit der gleichen Stimme interagierten.
Das Spiel erhielt dreimal so viele Vorbestellungen wie sein Vorgänger und erhielt gute Kritiken. Trotzdem war der Umsatz mit 110.000 verkauften Einheiten geringer als erwartet. Schwierige Kämpfe, unbeliebte Schiffskämpfe und technische Probleme wie lange Ladezeiten trugen dazu bei.
Trotz dieser Herausforderungen war klar, dass Obsidian in Zukunft mehr eigene IPs entwickeln wollte. Ein Weltraumprojekt war ein großer Traum der Gründer. Als das Studio Leonard Boyarsky von Blizzard anheuerte, begann die Entwicklung einer neuen IP. Ursprünglich als Weltraumschmuggler-RPG geplant, wurde das Produkt zu einer Retro-Future-Satire.
So entstand “The Outer Worlds”, das mit über fünf Millionen verkauften Einheiten zum erfolgreichsten Spiel des Studios wurde. Während der Entwicklung kaufte Microsoft Obsidian und sicherte dem Studio die Möglichkeit zu, weiterhin eigene Spiele zu entwickeln.
Die Gründer hatten an eine Übernahme gedacht, aber sie wollten die kreative Freiheit behalten. Als sie das Projekt “Avowed” präsentierten, waren sie anfänglich zögerlich, da Obsidian in der Vergangenheit negative Erfahrungen mit Microsoft gemacht hatte.
