Personalized Ads: Do Apps Listen to Us on Our Smartphones?
Werden wir von unseren Smartphones abgehört? Die Wahrheit hinter der personalisierten Werbung
Table of Contents
- Werden wir von unseren Smartphones abgehört? Die Wahrheit hinter der personalisierten Werbung
- Werden wir von unseren Smartphones abgehört? Die Wahrheit hinter personalisierter Werbung – Q&A
- Hören Smartphones wirklich mit?
- Warum haben viele Menschen das Gefühl, abgehört zu werden?
- Was sagen die Tech-Konzerne zu den Abhör-Vorwürfen?
- Gibt es Beweise für Abhörmaßnahmen in Deutschland?
- Welche Rolle spielen kriminelle Aktivitäten?
- Was sind die Argumente gegen das Abhören durch Werbenetzwerke?
- Wie kann man sich vor möglicher Überwachung schützen?
- Welche Alternativen gibt es zur personalisierten Werbung?
Haben Sie sich jemals gefragt, ob Ihr Smartphone Sie abhört? Es ist ein beunruhigendes Gefühl, wenn man mit Freunden über ein bestimmtes Produkt spricht und kurz darauf passende Werbung im Internet oder in einer App entdeckt.
Die Vorstellung, dass Abermillionen Menschen über ihre Handy-Apps belauscht werden, erscheint abwegig. Die Gründe dafür sind vielfältig: enorme Datenmengen, hohe Kosten und die Illegalität eines solchen Vorgehens. Dennoch kennen viele Menschen unheimliche Zufälle, bei denen nach einem Gespräch plötzlich ein passendes Angebot oder eine Werbung auftaucht, die beiläufig erwähnt wurde.
Technisch kein Problem,aber unwahrscheinlich
Technisch gesehen ist das Abhören per Smartphone grundsätzlich möglich. Wenn ein Handy gehackt wird, kann nicht nur das Mikrofon missbraucht werden.
Der Facebook-Whatsapp-Mutterkonzern Meta hat sich bereits zu den Gerüchten geäußert und mitgeteilt, dass das Mikrofon in den Apps des Unternehmens nur mit ausdrücklicher erlaubnis des Nutzers aktiviert wird.
belauschen mich Facebook und WhatsApp? Nein. Weder Facebook noch WhatsApp hören mit. Beide apps greifen nur dann auf das Mikrofon zu,wenn ein Nutzer dies den Apps vorher ausdrücklich erlaubt hat […].
Eidesstattliche Versicherungen und rechtliche Konsequenzen
Im Jahr 2018 dementierten Tech-Bosse wie Mark Zuckerberg unter Eid vor einem Ausschuss des US-Senats die Abhör-Vorwürfe.Sollte sich diese aussage als Lüge herausstellen,drohen den Chefs der Technologie-Konzerne sogar persönliche strafrechtliche Konsequenzen.
Fachleute halten es daher für höchst unwahrscheinlich, dass große Werbe-Netzwerke wie Instagram oder Google uns tatsächlich belauschen. Ein “lauschangriff” durch Kriminelle oder Sicherheitsbehörden kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Der Verdacht bleibt,die Beweise fehlen
Auch in Deutschland gibt es keinen nachgewiesenen Verdacht,dass die großen Werbenetzwerke uns abhören.Zu diesem Schluss kam beispielsweise eine Studie aus Deutschland im Jahr 2019.
Der Chaos Computer Club (CCC) Hamburg nutzt diese Studie weiterhin als Grundlage für seine Einschätzung: Smartphones belauschen uns nicht heimlich zu Werbezwecken.
Psychologische Effekte als Erklärung?
Obwohl die Beweise fehlen, bleibt bei vielen Menschen das Gefühl, dass Facebook und Co.mithören.
Viele Medien und Forschende kommen zu dem Schluss: “Ja, es ist technisch möglich, menschen heimlich abzuhören und ihnen auf Basis persönlicher Gespräche Werbung anzuzeigen.”
Es brauche jedoch “eine gewisse kriminelle Energie”. Die Tech-Konzerne hätten das einerseits gar nicht nötig,andererseits wären die Konsequenzen schädlicher als der Erkenntnisgewinn des Lauschangriffs.
Eine Erklärung für dieses Gefühl könnten psychologische Effekte wie die “kognitive Verzerrung” sein. Das bedeutet,dass wir Dinge oft erst bewusst wahrnehmen,wenn unser Gehirn einen kontext dazu herstellen kann.
Es ist also gut möglich, dass die Sneaker-Werbung schon länger in unserer Timeline ist, wir sie aber erst nach der Unterhaltung mit unseren Freunden bewusst wahrnehmen.
Werden wir von unseren Smartphones abgehört? Die Wahrheit hinter personalisierter Werbung – Q&A
Haben Sie sich jemals gefragt, ob Ihr Smartphone Sie heimlich abhört? Es ist ein weitverbreitetes Gefühl, besonders wenn plötzlich passende Werbung für Produkte auftaucht, über die man gerade gesprochen hat. Doch was steckt wirklich dahinter? Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Smartphone-Überwachung und personalisierte Werbung.
Hören Smartphones wirklich mit?
Es ist technisch möglich, dass Smartphones Gespräche mithören und diese informationen für personalisierte Werbung nutzen. Wenn ein Handy gehackt wird, kann das Mikrofon missbraucht werden. Es gibt jedoch keine stichhaltigen Beweise dafür, dass große Werbenetzwerke wie Facebook oder Google dies systematisch tun.
Warum haben viele Menschen das Gefühl, abgehört zu werden?
Das Gefühl, abgehört zu werden, kann durch psychologische Effekte wie die “kognitive Verzerrung” entstehen.Wir nehmen Dinge bewusster wahr, wenn unser Gehirn einen Kontext dazu herstellen kann. Eine Anzeige für Sneaker mag schon länger in unserer Timeline sein, aber wir bemerken sie erst, nachdem wir mit Freunden darüber gesprochen haben.
Was sagen die Tech-Konzerne zu den Abhör-Vorwürfen?
Meta, der Mutterkonzern von Facebook und WhatsApp, hat klargestellt, dass das Mikrofon in ihren Apps nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Nutzers aktiviert wird. Mark Zuckerberg und andere Tech-Bosse haben unter Eid vor dem US-Senat dementiert, dass sie Nutzer abhören. Falschaussagen unter Eid hätten strafrechtliche Konsequenzen.
Gibt es Beweise für Abhörmaßnahmen in Deutschland?
In Deutschland gibt es keinen bestätigten Verdacht, dass große Werbenetzwerke Nutzer abhören. Zu diesem Schluss kam beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2019. Der Chaos Computer Club (CCC) Hamburg stützt seine Einschätzung weiterhin auf diese Studie: Smartphones belauschen uns nicht heimlich zu Werbezwecken.
Welche Rolle spielen kriminelle Aktivitäten?
Obwohl große Werbenetzwerke vermutlich keine Lauschangriffe durchführen, kann ein “Lauschangriff” durch kriminelle oder Sicherheitsbehörden nicht ausgeschlossen werden. Dies stellt jedoch eher die Ausnahme dar als die Regel.
Was sind die Argumente gegen das Abhören durch Werbenetzwerke?
Mehrere Gründe sprechen gegen ein systematisches Abhören durch Werbenetzwerke:
Enorme Datenmengen: Das Speichern und Auswerten der Gespräche von Abermillionen Menschen wäre mit enormen Datenmengen verbunden.
Hohe Kosten: Die technischen und personellen Ressourcen, die für eine solche Überwachung notwendig wären, wären sehr kostspielig.
Illegalität: Das heimliche Abhören von Gesprächen ist illegal und würde schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Wie kann man sich vor möglicher Überwachung schützen?
Auch wenn ein systematisches Abhören unwahrscheinlich ist, können Sie Maßnahmen ergreifen, um Ihre Privatsphäre zu schützen:
App-Berechtigungen überprüfen: Überprüfen Sie regelmäßig die Berechtigungen, die Sie Apps auf Ihrem Smartphone gewährt haben, insbesondere den Zugriff auf das Mikrofon.
mikrofonzugriff einschränken: Erteilen sie Apps nur dann Zugriff auf das Mikrofon, wenn dies unbedingt erforderlich ist.
Datenschutzeinstellungen anpassen: Passen Sie die Datenschutzeinstellungen in Ihren Social-Media-konten und Ihrem Betriebssystem an.
VPN nutzen: Verwenden Sie ein Virtual Private Network (VPN), um Ihre Internetverbindung zu verschlüsseln und Ihre IP-Adresse zu verbergen.
Privacy-Browser nutzen: Verwenden Sie einen datenschutzorientieren Browser.
Welche Alternativen gibt es zur personalisierten Werbung?
Auch ohne das Mithören von Gesprächen gibt es viele Möglichkeiten für personalisierte werbung:
Tracking des Surfverhaltens: Unternehmen können Ihr Surfverhalten im Internet verfolgen und Ihnen auf Basis dieser Daten personalisierte Werbung anzeigen.
Analyze von Suchanfragen: Ihre Suchanfragen geben Aufschluss über Ihre Interessen und Bedürfnisse und werden für personalisierte Werbung genutzt.
Nutzung von Standortdaten: Ihr Standort kann für standortbezogene Werbung verwendet werden.
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