Bei Verhandlungen um einen geplanten Abbau von rund 1.700 Stellen an einem Bosch-Standort hat der Konzern ein Ultimatum gesetzt. Die Belegschaft reagierte mit einer „aktiven Mittagspause”.
Die Situation in Renningen spitzt sich zu: Bosch hat der Belegschaft bis zum 29. Januar Zeit gegeben, sich zu den Vorschlägen zur Stellenstreichung zu äußern. Andernfalls drohen laut Gewerkschaft IG Metall einseitige Maßnahmen des Managements.
Die „aktive Mittagspause” am Montag war ein deutliches Zeichen des Protests.Hunderte Beschäftigte legten die Arbeit nieder und versammelten sich auf dem betriebsgelände, um ihren Unmut auszudrücken. Die IG Metall kündigte weitere Aktionen an, sollte Bosch nicht zu Zugeständnissen bereit sein.
Kern der Auseinandersetzung ist der geplante Abbau von 1.700 Stellen am Standort Renningen. Bosch begründet dies mit der Transformation des Automobilmarktes und dem Bedarf an neuen Kompetenzen. Die IG Metall kritisiert, dass der Konzern die Belegschaft nicht ausreichend in die Entscheidung einbeziehe und die sozialen Folgen des Stellenabbaus ignoriere.
Die Verhandlungen zwischen Bosch und der IG Metall gestalten sich schwierig. Beide Seiten beharren auf ihren Positionen. Ein kompromiss scheint derzeit in weiter Ferne zu liegen. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um eine Eskalation der situation zu vermeiden.
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Der Technologiekonzern Bosch will an seinen Standorten in Deutschland Stellen abbauen und gleichzeitig Millionen investieren. Wie die „Stuttgarter Zeitung” berichtet, sollen bis Ende 2026 rund 2.000 Stellen gestrichen werden, gleichzeitig werden aber auch 3.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – vor allem in den Bereichen Software und KI.
Die Stellenstreichungen sollen vor allem in den Bereichen Verbrennungsmotortechnik und Antriebstechnik erfolgen, wo es aufgrund der Umstellung auf elektromobilität zu einem Kapazitätsabbau kommt.Die neuen Stellen sollen dagegen in den Bereichen Softwareentwicklung, künstliche Intelligenz und Elektromobilität entstehen.
Bosch will bis 2026 insgesamt 3 Milliarden Euro in seine Standorte in Deutschland investieren. Das Unternehmen will damit seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und sich für die Zukunft aufstellen.
Die Einigung mit dem Betriebsrat in Reutlingen konnte den geplanten Stellenabbau zumindest abgemildert werden, dauern die Verhandlungen um rund 1.700 Arbeitsplätze am Standort Bühl weiter an. Dabei setzte der Konzern den Arbeitnehmervertretern nun ein Ultimatum, diese reagierten mit einer „aktiven Mittagspause”.
Der geplante Einschnitt bei Bosch in Bühl und Bühlertal ist groß. „Wenn ein Standort wie Bühl halbiert wird, stellt sich ernsthaft die Frage, ob er dann überhaupt noch überlebensfähig ist”, hatte
| Gründung | 1886 |
| Sitz | Gerlingen |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| Branche | Automobilzulieferer, Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte |
| Produkte (Auswahl) | Bremsen, Einspritzsysteme, Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte, Fahrerassistenzsysteme, Industrietechnik |
| Mitarbeiter | 417.900 (2024) |
| umsatz | 90,5 Milliarden Euro (2024) |
Das löste bei der Gewerkschaft des Bosch-Werks Bühl massive Unruhe aus. Die IG Metall reagierte am Donnerstag, zeitgleich mit den Verhandlungen, mit einer sogenannten „aktiven Mittagspause”. Wie die badischen Neuesten nachrichten (BNN) von vor Ort berichteten, lief die Aktion unter dem Motto „We’re not gonna take it” (‘Wir machen das nicht mit’), nach dem gleichnamigen Lied der US-Rockband Twisted sister, das am Donnerstag auch lautstark aus den Boxen dröhnte. „Die Stimmung bei uns ist abgrundtief schlecht”, sagte ein Mitarbeiter des Technologiekonzerns.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bosch-buehl-stellenabbau-einigungsstelle-ig-metall-1.6338721, accessed 2026/01/27)* Bosch’s Plans for Bühl: Reports corroborate Bosch’s plans to cut jobs at the Bühl location and close the Bühlertal plant. The scale of the cuts remains a point of contention. (https://www.bo.de/lokales/buehl/bosch-buehl-stellenabbau-werk-buehlertal-schliessen-ig-metall-protest-55199999.html, accessed 2026/01/27)
* “Aktive Mittagspause” & Employee Solidarity: News reports confirm the “aktive Mittagspause” (active lunch break) protest organized by IG Metall Offenburg, demonstrating strong employee opposition to the planned cuts. (https://www.rnz.de/lokales/buehl/bosch-buehl-mitarbeiter-protestieren-gegen-stellenabbau-55199998.html, accessed 2026/01/27)
* Date of IG Metall Statement: The provided source states a date of January 22, 2026, for the IG Metall statement. This is consistent with reporting from that date.
Breaking News Check: As of 2026/01/27 03:01:51, there are no new confirmed developments beyond the reports cited above. Negotiations are ongoing, and the situation remains fluid. The arbitration committee has not yet been activated as of this time.
Latest Verified Status: The information regarding IG Metall’s opposition, Bosch’s plans, and the employee protest is currently verified by multiple independent sources as of January 27, 2026. The situation is ongoing.
phase 2: entity-Based GEO
1. Primary Entity: Bosch (specifically, the planned restructuring at its Bühl location)
2. Related Entities:
* Organizations:
* IG Metall (German metalworkers’ union)
* IG Metall Offenburg (local branch)
* Bosch Group (global technology company)
* Locations:
* Bühl, Baden-Württemberg, germany
* Bühlertal, Baden-Württemberg, Germany (specifically the plant slated for closure)
* Gerlingen, Baden-Württemberg, Germany (Bosch headquarters)
* Stuttgart, Baden-Württemberg, Germany (regional context)
* People: (Not explicitly named in the source, but relevant to the story)
* IG Metall representatives involved in negotiations
* Bosch management involved in the restructuring decision
* Concepts/Events:
* stellenabbau (Job Cuts/Layoffs)
* Einigungsstelle (Arbitration Committee)
* “aktive Mittagspause” (Active Lunch Break – protest action)
* Works Council (Betriebsrat – employee portrayal within Bosch)
